UTMA/UGMA-Konten für Kinder
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UTMA (Uniform Transfers to Minors Act) und UGMA (Uniform Gifts to Minors Act) Konten sind Depotkonten, die Erwachsenen helfen sollen, für das Wohl eines Minderjährigen zu sparen und zu investieren. Mit diesen Konten können Vermögenswerte – wie Bargeld, Aktien oder Investmentfonds – auf ein Kind übertragen werden, aber ein erwachsener Vormund verwaltet das Konto, bis das Kind die Volljährigkeit erreicht, was je nach Bundesstaat unterschiedlich ist (in der Regel 18 oder 21 Jahre).
Der Hauptunterschied zwischen UTMA- und UGMA-Konten liegt in der Art der zulässigen Vermögenswerte. UGMA-Konten sind auf Finanzanlagen wie Bargeld, Aktien und Anleihen beschränkt. Im Gegensatz dazu sind UTMA-Konten flexibler und können je nach Bundesstaat auch physische Vermögenswerte wie Immobilien, Kunstwerke oder sogar Patente enthalten.
Beide Kontotypen bieten folgende Vorteile:
- Ermöglichen Investitionen zugunsten eines Kindes und vermitteln Wissen über Sparen und Investieren;
- Bieten eine unkomplizierte Möglichkeit, Vermögen oder Geschenke an Minderjährige zu übertragen;
- Ermöglichen eine professionelle Verwaltung durch einen Vormund, bis das Kind gesetzlich alt genug ist, die Kontrolle zu übernehmen.
Die steuerlichen Auswirkungen von Depotkonten für Minderjährige können komplex sein. Erträge über einem bestimmten Schwellenwert können aufgrund der sogenannten "Kiddie Tax" mit dem Steuersatz der Eltern besteuert werden. Prüfen Sie die IRS-Richtlinien oder wenden Sie sich an einen Steuerberater, um Details dazu zu erfahren, wie diese Konten die Steuersituation Ihrer Familie beeinflussen.
Um abzuschätzen, wie sich Beiträge und Wertzuwächse in einem Depotkonto ansammeln können, kann die Formel für den zukünftigen Wert verwendet werden:
FV=P⋅r(1+r)n−1Dabei gilt:
- FV ist der zukünftige Wert des Kontos;
- P ist der in jeder Periode eingezahlte Betrag;
- r ist die erwartete Rendite pro Periode;
- n ist die Anzahl der Perioden.
Beispielsweise kann bei einer jährlichen Einzahlung von $1.000 in ein UTMA-Konto über 10 Jahre mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6 % mit dieser Formel der Gesamtbetrag berechnet werden, der dem Kind bei Erreichen der Volljährigkeit zur Verfügung steht.
Wenn ein Depotkonto für Minderjährige eingerichtet wird, gehören die Vermögenswerte rechtlich dem Minderjährigen, aber der Vormund verwaltet das Konto. Sobald der Minderjährige das Volljährigkeitsalter erreicht, gehen die Kontrolle und das rechtliche Eigentum am Konto vollständig auf ihn über. Das bedeutet, dass die Mittel für beliebige Zwecke verwendet werden können, nicht nur für Bildungszwecke. Es ist wichtig, diesen Übergang einzuplanen, da der Vormund nach der Übergabe keine Kontrolle mehr darüber hat, wie die Vermögenswerte verwendet werden. Darüber hinaus können Depotkonten die Förderfähigkeit eines Kindes für finanzielle Unterstützung beeinflussen, da die Vermögenswerte bei der Berechnung der Bundesförderung als Eigentum des Studenten gelten.
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