Endgültige DCF-Berechnung und Bewertungsoutput
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Mit allen erstellten Komponenten – von Umsatzannahmen bis zu UFCF-Prognosen – ist es nun möglich, den Unternehmenswert mit der Discounted Cash Flow (DCF)-Methode zu berechnen.
Das DCF-Verfahren basiert auf einem Grundsatz: Geld heute ist mehr wert als Geld morgen. Deshalb müssen zukünftige Cashflows mit einem Zinssatz abgezinst werden, der Risiko und Zeit widerspiegelt. Dieser Zinssatz ist der WACC (Weighted Average Cost of Capital, gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten).
Der WACC berücksichtigt:
- Die Eigenkapitalkosten (die Renditeerwartung der Investoren);
- Die Fremdkapitalkosten (die Zinszahlungen an Kreditgeber);
- Die Kapitalstruktur des Unternehmens (Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital);
- Und den Steuereffekt auf die Fremdkapitalzinsen.
Ebenfalls wichtig ist die Perpetuity Growth Rate (g), die das Wachstum nach dem expliziten Prognosezeitraum schätzt. Sie steht für die langfristige, stabile Wachstumsrate nach dem letzten Prognosejahr.
Zur Wertermittlung werden folgende Werte abgezinst:
- Alle UFCF-Prognosen von 2024–2028;
- Plus ein Terminal Value, der alle zukünftigen Cashflows nach 2028 repräsentiert.
Die vollständige Formel lautet:
DCF=t=1∑n(1+WACC)tUFCFt+(1+WACC)nTVDabei gilt:
TV=WACC−gUFCFn+1Es ist entscheidend, dass die prognostizierten UFCF logisch zu den vorherigen Annahmen passen. Eine Überschätzung des Wachstums oder eine Unterschätzung des Risikos kann die Bewertung erheblich verfälschen.
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