Entwurf und Überarbeitung von Inhalten
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Die meisten von uns verbringen einen Großteil des Tages mit Schreiben. E-Mails, Nachrichten, Berichte, Updates. Schreiben spielt sowohl im Berufs- als auch im Privatleben eine große Rolle, und Claude ist dabei ein äußerst nützlicher Kollaborationspartner.
Meine Empfehlung ist, Claude nicht als Ghostwriter zu verwenden. Lassen Sie ihn nicht einfach für Sie schreiben. Bleiben Sie eingebunden, steuern Sie den Prozess, stellen Sie sicher, dass der Text nach Ihnen klingt und das liefert, was Sie tatsächlich möchten. Ziel ist Zusammenarbeit, nicht Ersatz.
Sarahs heikle interne E-Mail
Sarah muss eine sensible interne E-Mail zu einem Fehler verfassen, der einen der wichtigsten Kunden des Unternehmens betroffen hat. Die Nachricht muss bestimmt, aber fair sein, das Problem ansprechen, ohne jemanden öffentlich zu beschuldigen, und dem Empfänger klar machen, was als Nächstes zu tun ist.
Ein überzeugender Prompt kombiniert mehrere Elemente:
- Rolle: Geben Sie Claude an, in welcher Rolle er agieren soll.
- Kontext: Erklären Sie die Situation und die beteiligten Personen.
- Einschränkungen: Definieren Sie Ton, Länge und Format.
- Beispiele: Geben Sie frühere E-Mails an, die den gewünschten Stil widerspiegeln.
Je mehr relevante Informationen Claude erhält, desto genauer wird das Ergebnis Ihren Anforderungen entsprechen. Besonders wirkungsvoll ist es, Beispiele Ihrer bisherigen Texte hinzuzufügen, da Claude so Ihren Ton, Aufbau und Kommunikationsstil übernehmen kann.
Das Ergebnis ist oft ein Entwurf, der natürlich wirkt, das Problem angemessen adressiert und nur noch kleinere Anpassungen benötigt, bevor er versendet wird. Statt generisch zu klingen, wirkt er wie etwas, das Sie selbst geschrieben hätten.
Sie sind ein erfahrener Operations Manager in einer britischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit 50 Mitarbeitenden. Helfen Sie mir, eine E-Mail an Mark, einen meiner Teamleiter, zu entwerfen. Zum Kontext: Hartwell ist einer unserer größten Kunden, deren CFO hat gestern unseren Geschäftsführer kontaktiert, um darauf hinzuweisen, dass das Q1-Handover-Paket eines Juniors unter dem Standard lag – zwei Tage zu spät, Zahlen mussten erneut gezogen werden, das Begleitschreiben hat einen Punkt nicht erwähnt, zu dem Hartwell ausdrücklich eine Stellungnahme wollte. Tom ist normalerweise einer unserer stärkeren Juniors, aber er hat einen schlechten Monat. Der Ton soll bestimmt und fair sein – der Fehler darf nicht unter den Teppich gekehrt werden, da Hartwell zu wichtig ist, aber Tom soll nicht öffentlich beschuldigt werden. Mark soll die E-Mail mit einem klaren Handlungsauftrag für diese Woche verlassen, ohne mikromanagt zu werden. Format: kurz, unter 200 Wörter. Interner Stil – sachlich, aber pointiert.
Um das Ergebnis weiter zu verbessern, kann Sarah eine PDF mit einigen Beispielen effektiver E-Mails anhängen, die sie kürzlich an Teamleiter gesendet hat. Das bietet Claude eine Vorlage, um sich hinsichtlich Ton und Struktur inspirieren zu lassen.
Danke für Ihr Feedback!
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