Die 1%-Regel
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Die 1%-Regel ist eine der am häufigsten zitierten Faustregeln zur schnellen Bewertung des Einkommenspotenzials einer Mietimmobilie. Diese Regel besagt, dass eine Immobilie eher eine gute Investition ist, wenn die monatliche Miete mindestens 1% des Kaufpreises beträgt. Mit anderen Worten: Wenn Sie eine Immobilie für $200.000 kaufen, sollten Sie eine monatliche Miete von mindestens $2.000 anstreben. Diese Regel ist leicht zu merken und schnell anzuwenden, weshalb sie als erster Filter beim Durchsehen von Angeboten oder beim Vergleich mehrerer Immobilien beliebt ist.
Die 1%-Regel ist keine Garantie für Rentabilität, sondern ein Ausgangspunkt. Sie hilft, schnell abzuschätzen, ob eine Immobilie genügend Einkommen generieren könnte, um Ausgaben wie Hypothekenzahlungen, Steuern, Versicherungen und Instandhaltung zu decken. Die Regel berücksichtigt jedoch keine lokalen Marktbedingungen, Grundsteuern, Leerstandsquoten oder unerwartete Reparaturen. Daher sollte sie niemals das einzige Kriterium bei der Entscheidung für eine Mietimmobilie sein.
Die 1%-Regel:
Monatliche Miete≥0.01×KaufpreisAngenommen, Sie betrachten eine Immobilie mit einem Angebotspreis von $150.000. Nach der 1%-Regel sollten Sie eine monatliche Miete von mindestens:
0.01×$150,000=$1,500Wenn die Immobilie realistisch für $1.500 oder mehr pro Monat vermietet werden kann, besteht sie den ersten 1%-Regel-Test. Liegt die Miete deutlich darunter, zum Beispiel bei $1.200, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Immobilie möglicherweise nicht genügend Einkommen generiert, um Ihre Ausgaben komfortabel zu decken und eine angemessene Rendite zu erzielen.
Denken Sie daran: Die 1%-Regel ist nur ein Ausgangspunkt. Sie ersetzt keine vollständige Analyse, die alle Kosten und lokalen Faktoren berücksichtigt. Verwenden Sie sie immer als erste Orientierung, nicht als endgültiges Entscheidungsinstrument.
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