KI Dazu Bringen, Sich Ihre Präferenzen Zu Merken
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System-Prompts gelten innerhalb einer bestimmten Tool-Konfiguration oder Sitzung. Benutzerdefinierte Anweisungen sind das Pendant für Endnutzer – eine Sammlung dauerhafter Präferenzen, die einmalig im bevorzugten KI-Tool konfiguriert werden und automatisch für jede neue Konversation gelten.
Wer regelmäßig ChatGPT, Claude oder Gemini nutzt, profitiert besonders von benutzerdefinierten Anweisungen: Sie sind mit geringem Aufwand verbunden und bieten einen hohen Mehrwert. Die Einrichtung dauert etwa zehn Minuten und erspart das wiederholte Erklären der eigenen Anforderungen in jedem neuen Chat.
Funktionsweise benutzerdefinierter Anweisungen
Benutzerdefinierte Anweisungen sind eine dauerhafte Konfiguration in den Kontoeinstellungen – unabhängig von einzelnen Konversationen. Nach der Einrichtung liest das Modell diese Anweisungen vor jedem neuen Chat und passt sein Verhalten entsprechend an.
Die meisten Tools strukturieren benutzerdefinierte Anweisungen anhand von zwei Kernfragen:
1. Was sollte die KI über Sie wissen? Rolle, Branche, typische Aufgaben, Art der erstellten Inhalte, übliche Zielgruppe.
2. Wie sollte die KI antworten? Bevorzugter Tonfall, Formatierungspräferenzen, Standardlänge der Ausgaben sowie feste Regeln, was enthalten sein oder vermieden werden soll.
Eine vollständige Beantwortung beider Fragen ist nicht erforderlich. Bereits wenige gezielte Sätze pro Feld verbessern die Konsistenz der Ergebnisse deutlich.
Effektive benutzerdefinierte Anweisungen verfassen
Die nützlichsten benutzerdefinierten Anweisungen sind spezifisch statt allgemein. Vergleiche diese beiden Versionen:
Zu allgemein:
I like clear and concise writing.
Spezifisch und umsetzbar:
Keep all responses under 200 words unless I ask for a longer output. Use bullet points for any list with more than three items. Default to plain language — no business jargon unless the context is clearly technical.
Das Modell kann auf die zweite Version reagieren. Die erste ist zu vage, um das Verhalten sinnvoll zu beeinflussen.
Was Ihre benutzerdefinierten Anweisungen abdecken sollten:
- Ihre Rolle und die Art der Arbeit, die Sie am häufigsten ausführen;
- Ihre typische Zielgruppe – für wen Ihre Ergebnisse meist bestimmt sind;
- Ihr bevorzugtes Standardformat – Fließtext, Aufzählungen, Tabellen;
- Ihre bevorzugte Standardlänge – kurz, mittel oder eine Wortanzahl;
- Ständige Tonpräferenzen – formell, direkt, konversationell;
- Alles, worum Sie die KI regelmäßig bitten, es nicht zu tun – generische Einleitungen, unnötige Vorbehalte, wiederholte Hinweise wie "einen Fachmann konsultieren".
Benutzerdefinierte Anweisungen aktuell halten
Benutzerdefinierte Anweisungen sollten widerspiegeln, wie Sie tatsächlich aktuell arbeiten – nicht, wie Sie vor sechs Monaten gearbeitet haben. Es lohnt sich, sie zu überarbeiten, wenn:
- Ihre Rolle, Ihr Team oder Ihr Fokusbereich sich wesentlich ändert;
- Sie feststellen, dass Sie regelmäßig die gleiche Anpassung in jedem Gespräch anfordern – diese Anpassung gehört in Ihre benutzerdefinierten Anweisungen, nicht in jede einzelne Eingabe;
- Ein neues KI-Tool, das Sie verwenden, ein eigenes Feld für benutzerdefinierte Anweisungen mit anderen Optionen bietet als das, was Sie anderswo konfiguriert haben;
- Ihre Präferenzen beim Schreibstil sich weiterentwickelt haben, basierend darauf, was sich als effektiv erwiesen hat.
Behandeln Sie benutzerdefinierte Anweisungen als ein lebendiges Dokument – nicht als Einmal-Konfiguration, die Sie einstellen und vergessen.
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