Sensitivitätsanalyse
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Szenariomodellierung testet einzelne Geschäftsfälle, während die Sensitivitätsanalyse bewertet, wie sich Ergebnisse über eine vollständige Bandbreite von Bedingungen verhalten. In diesem Kapitel werden matrixbasierte Modelle für die Sensitivität von Umsatz und Gewinn erstellt.
Gemischte Bezüge
Sensitivitätsraster basieren auf gemischten Bezügen, damit sich Formeln beim Kopieren über Zeilen und Spalten korrekt anpassen.
Beispiele:
$H4
I$3
$H4: fixiert die Spalte, lässt die Zeile variabel;I$3: fixiert die Zeile, lässt die Spalte variabel.
Multiplikative Szenariologik
Die Sensitivitätsanalyse verwendet multiplikative Skalierung:
Base_Value * Price_Multiplier * Volume_Multiplier
Dies erhält proportionale Beziehungen zwischen den Variablen.
Im Arbeitsblatt folgende Struktur anlegen:
| Cell | Value |
|---|---|
| H1 | Sensitivity Analysis |
| H2 | Projected Revenue |
In I3:M3 einfügen:
0.80
0.90
1.00
1.10
1.20
In H4:H8 einfügen:
0.80
0.90
1.00
1.10
1.20
- Oberste Zeile: Volumen-Multiplikatoren;
- Linke Spalte: Preis-Multiplikatoren.
In I4 eingeben:
=SUM(Sales_Data[Revenue])*$H4*I$3
$H4: Preis-Multiplikator;I$3: Volumen-Multiplikator.
Formel ausfüllen über:
I4:M8
Jede Zelle stellt nun ein einzigartiges Preis- und Nachfrageszenario dar.
Auswählen:
I4:M8
Anwenden:
Conditional Formatting → Color Scales → Red-Yellow-Green
Das Raster hebt nun hervor:
- Niedrigleistungszonen;
- Übergänge im mittleren Bereich;
- Hochleistungsszenarien.
Eine zweite Struktur erstellen:
| Cell | Value |
|---|---|
| H11 | Projected Profit |
Das gleiche Multiplikator-Layout wiederverwenden:
I12:M12
H13:H17
In I13 eingeben:
=SUM(Sales_Data[Profit])*$H13*I$12
Formel ausfüllen über:
I13:M17
Das Raster modelliert nun die Gewinnsensitivität unter verschiedenen Preis- und Nachfragekombinationen.
Beide Raster überprüfen und beobachten, wie:
- Umsatz sich proportional zu Preis und Volumen verändert;
- Gewinnverhalten von der zugrunde liegenden Kostenstruktur abhängt;
- Bestimmte Kombinationen stärkere oder schwächere Margen erzeugen.
Die Rasterzonen repräsentieren verschiedene Geschäftssituationen:
- Oben links: niedriger Preis und niedriges Volumen;
- Unten rechts: hoher Preis und hohes Volumen;
- Diagonale: Kompromisse zwischen Preissetzungsmacht und Nachfrageschwankungen.
1. Was ist der Hauptzweck der Sensitivitätsanalyse?
2. Warum werden gemischte Bezüge in Sensitivitätsrastern verwendet?
3. Warum können Umsatz- und Gewinnraster in diesem Setup ähnlich reagieren?
Danke für Ihr Feedback!
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