Proxy
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In diesem Kapitel betrachten wir den Prozess der Erstellung und Verknüpfung von Proxys.
Ein Proxy in Premiere Pro ist eine niedrig aufgelöste Kopie einer originalen hochauflösenden Videodatei, die dazu dient, die Bearbeitungsleistung zu verbessern. Diese Proxy-Dateien ersetzen das Originalmaterial während des Bearbeitungsprozesses, werden jedoch beim Exportieren des finalen Videos automatisch wieder durch die Dateien in voller Qualität ersetzt.
- Adobe Media Encoder installieren, um den Prozess zu beschleunigen;
- Premiere Pro öffnen und zum Projektfenster navigieren;
- Alle Clips im Quellordner auswählen;
- Zu Datei → Exportieren → Medien gehen;
- "An Media Encoder senden" drücken, ohne die Einstellungen zu ändern;
- Zugriff erlauben und warten, bis die Dateien in den Media Encoder geladen wurden;
- Alle Videos in der Renderliste mit Command + A auswählen;
- Auf eines der Presets klicken und OK drücken;
- H.264 als Format wählen, um Dateigröße und Komplexität zu reduzieren;
- Aus der Preset-Liste "High Quality 720p HD" auswählen;
- Die Auflösung auf 1280x720 einstellen;
- Nach unten zu den Bitraten-Einstellungen scrollen und auf 6 setzen;
- Mit OK bestätigen.
- Einen neuen Ordner mit dem Namen "Proxy" im Projektverzeichnis erstellen;
- Zu Media Encoder zurückkehren und sicherstellen, dass alle Clips noch ausgewählt sind;
- Auf eine der Ausgabedateien klicken und den Proxy-Ordner auswählen;
- Überprüfen, dass alle Dateien in den Proxy-Ordner gerendert werden;
- Den grünen Pfeil drücken, um das Rendering zu starten;
- Warten, bis der Vorgang abgeschlossen ist, und die Statusspalte prüfen;
- Sicherstellen, dass alle Proxy-Dateien im Proxy-Ordner erscheinen.
- Zu Premiere Pro zurückkehren und alle Clips auswählen;
- Rechtsklick → Proxy → Proxys anfügen;
- Den ersten Clip auswählen und auf "Anfügen" klicken;
- Die Ansicht auf Listenmodus umstellen;
- Zum Proxy-Ordner navigieren und die entsprechende Proxy-Datei auswählen;
- Den ursprünglichen Dateinamen vor dem Anfügen des Proxys überprüfen;
- Mit OK bestätigen;
- Prüfen, ob Proxys automatisch verknüpft werden; andernfalls manuell anfügen;
- Proxys aktivieren, indem die Schaltfläche "Proxys umschalten" im Programmmonitor gesucht wird;
- Falls die Schaltfläche fehlt, auf das Plus-Symbol klicken, um den Button-Editor zu öffnen;
- Die Schaltfläche "Proxys umschalten" ins Panel ziehen und OK drücken;
- Die Schaltfläche "Proxys umschalten" drücken, um in den Proxy-Modus zu wechseln;
- Überprüfen, ob sich die Timeline aktualisiert und "Proxy-Status: Ein" erscheint;
- Die Umschaltung deaktivieren, um zu den Originaldateien zurückzukehren;
- Premiere Pro verwendet beim Exportieren automatisch die hochauflösenden Dateien.
In diesem Kapitel hast du gelernt, wie man Proxys in Premiere Pro erstellt und verknüpft, um die Bearbeitungsleistung zu verbessern.
- Proxys mit Media Encoder generieren;
- Die richtigen Exporteinstellungen festlegen;
- Proxy-Dateien richtig organisieren;
- Proxys mit dem Filmmaterial verknüpfen;
- Proxys für flüssigere Wiedergabe aktivieren. Diese Methode ist unerlässlich für die Arbeit mit großen Dateien auf langsameren Computern. Hausaufgabe: Erstelle und verknüpfe Proxys mit deinem Projekt, auch wenn es nicht ruckelt. Das war's! Vielen Dank fürs Zuschauen.
Proxys erstellen und dem Projekt zuweisen. Auch wenn keine Verzögerungen auftreten.
1. Was ist der Hauptzweck der Verwendung von Proxys in Premiere Pro?
2. Welche Software muss installiert werden, um Proxys in Premiere Pro zu erstellen?
Danke für Ihr Feedback!
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